12. 11. 2014

Tipp 3: Stress weg - erhöhe deinen Wohlfühlfaktor!

Manch einer läuft unter Leistungsdruck zu Hochform auf, andere brauchen Ruhe, um den Alltag gut zu meistern.   Aber für Alle gilt: Zu viel Stress macht krank und schlapp!   Check dein Stresslevel und schau nach, wie du Hektik, Frust und Durchhänger bekämpfen kannst.

1. Entspannen heißt...

Entspannung gilt als Zustand, welcher körperlich und geistig spürbar ist und allgemein der Gegenpol von Anspannung ist.

Ein Wechsel von Entspannung und Anspannung tut der Gesundheit gut.

Jedoch bringt unser stresslastige und hektische Lebensstil die Waage zwischen Anspannung und Entspannung ins Ungleichgewicht: Anspannung überwiegt, typische Stressreaktionen wie Kopf- oder Rückenschmerzen oder verstärkte Nervosität sind die Folge.

Unter Rücken- und Kopfschmerzen, Schlafproblemen und Nervosität leiden heute schon Kinder und Jugendliche. Vom Arztbesuch wird sich schnelle Hilfe versprochen. Auf den Gedanken, dass dies etwas mit verspannter Muskulatur zu tun hat und vor allem durch ständigen (Schul- oder Freizeit)Stress verursacht wird, kommen nur wenige. Auf Unsicherheit, Stress oder Hektik reagieren wir mit erhöhter Muskelanspannung. Bleiben Muskeln nun ständig angespannt und werden sie nicht mehr optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, dann reagieren sie irgendwann mit Schmerzen.

2. Stresssituationen gut meistern

Klausuren, Hausarbeiten und Co. - Lernphasen erfordern besonders viel Konzentration und Input. Bist du dem gewappnet?

Stress lässt sich allerdings nicht immer vermeiden. Gerade in Phasen von besonderer Belastung wie kurz vor den Zeugnissen oder Klausuren kommt man kaum zur Ruhe.

Tipps zum Lernen:

Hier heißt es zum einen gezielte Pausen einlegen. Baue dir nach einer ein bis zweistündigen Lerneinheit eine aktivierende Pause ein.

  • Weg vom Rechner und den Büchern!
  • Raus an die frische Luft und locker dich durch ein paar einfache Übungen wieder auf!

Zum anderen benötigt der Körper durch den Stress ausgelösten Stoffwechselvorgängen mehr Energie, Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren. Wer daher seine Speicher aufgefüllt hat, sorgt auch für größere Belastbarkeit.

Sich mit Vitamin- und Mineralstoff-Kapseln, -Brausetabletten und Co. einzudecken hilft - entgegengesetzt zur Aussage vieler Hersteller - wenig. Auf eine abwechslungsreiche Wahl von Lebensmitteln, kommt es an. Dies ist auch viel leckerer und günstiger als irgendwelche Präparate. Lebensmittel, die gelassen machen und wahre Alleskönner nicht nur in Lernphasen sind:

Banane, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Hähnchenbrust, Haferflocken, Schokolade (Fotogalerie mit Statement einfügen)

3. Entspannen kann man lernen

Urlaub macht den Kopf wieder frei und bringt neue Energie mit sich. Doch wie lang hält die Wirkung an?

Stress lässt sich nicht ganz aus unserem Leben verbannen und ab und zu etwas Stress tut auch gut. Entscheidend ist hierbei aber, wie wir damit umgehen. Daher sind regelmäßig eingelegte Pausen und Auszeiten vom Alltag sowie hin und wieder ein paar Tage oder Wochen Urlaub notwendig, um neue Kräfte zu sammeln. Doch die gesammelten Kräfte und die Erholung aus dem Urlaub sind meist nach ein paar Tagen schon wieder verpufft und der Alltagssstess hat uns wieder eingeholt.

Die Erfahrung einer tiefen und gezielten Entspannung von Körper und Seele ist für jeden daher ein weiterer Schritt zu einer ausgewogenen und gesunden Lebensweise. Mittels gezielter Entspannung lockern die Muskeln wieder auf, die Atmung verlangsamt sich, wird tiefer und der Pulsschlag nimmt ab, gleichzeitig steigt die Bereitschaft wieder zuzupacken.

Es gibt eine Vielzahl von Entspannungstechniken. Im Mittelpunkt aller Techniken stehen:

  • der Wechsel von intensiver Muskelanspannung und -entspannung,
  • die mentale Stimulierung durch das Bremsen der Ausschüttung von Stresshormonen,
  • die Atemregulation durch die Brustkorbmuskulatur, wodurch mit der Zeit der Pulsschlag langsamer wird,
  • das gezielte Einnehmen und Halten bestimmter Körperlagen zur Verbesserung der Energieströme.

Während und nach einer Übungseinheit fühlt man sich ruhig, locker und gelassen. Regelmäßig angewendet kann damit Stress vorgebeugt und abgebaut werden.

4. Wo und wann...

Krankenkassen, Volkshochschulen, Praxen, Fitnessstudios und Sportvereine bieten dir zahlreiche Kurse an.

Die wichtigsten Fakten sowie Tipps aus deiner Region zu den beliebtesten Entspannungstechniken erhältst du unter Move it.

Hier eine kleine Vorauswahl:

Yoga, QiGong, Pilates, Autogenes Training, Tai Chi

Probiere es einfach mal aus!

5. Weitere Infos findest du hier:

GUT DRAUF-Tipp 8 der BZgA: "Keep cool - auch wenn's mal stressig wird" (Mit Klick auf das Bild öffnet sich die PDF-Version in einem neuen Fenster.)
Die schweizerische Internetplattform www.feel-ok.ch versorgt dich mit weiteren Infos zum Thema Entspannung und Stress. (Mit Klick auf das Bild öffnet sich die Homepage in einem neuen Fenster.)
Auf der SNAKE-Anti-Stress-Website der Universität Bielefeld gibt's neben einem Selbsttest die Problemlöseschlange SNAKE. (Mit Klick auf das Bild öffnet sich die Homepage in einem neuen Fenster.)

Ggf. weitere Inhalte ergänzen?